Neustart?

Wow, ich hab gerade meinen letzten Post von Ende März gelesen und denke mir so „Wo sind die letzten 5 Monate geblieben?“. Ich habe vor fast einem halben Jahr geschrieben wies mir geht und wie unglücklich ich in meinem Job bin, und was hat sich seitdem geändert? NICHTS! Und wer ist Schuld daran? ICH! Yep, Eigenverantwortung olé.

Verdammmmmmt. Was hätte ich in den 5 Monaten alles machen können? Wenn ich nur zwei Bewerbungen pro Woche geschrieben hätte, dann hätte ich ca. 40 Bewerbungen rausgeschickt. Und was habe ich getan? NICHTS.

Irgendwie macht mich das jetzt wütend. Ich habe schon wieder so viel Zeit verplempert und bin einfach nicht weitergekommen in meinem Leben. Ich habe irgendwie seit dem letzten Post echt viel schleifen lassen u. a. meine Ernährung: Ich habe 5 Kilo zugenommen. OMG!

Das Schlimmste an der Sache ist aber, dass ich DAUERND versuche an mir zu arbeiten. Ich lese sehr viele Bücher, höre viele Podcasts, versuche mich weiterzubilden, bin neugierig auf alles mögliche und trotzdem komme ich einfach nicht ins TUN. Ich habe das Wissen, aber wende es nicht an. Darum habe ich vor ca. einem Monat gesagt: SCHLUSS DAMIT!!

Mein großes Vorbild Lars Amend sagt immer „MACHEN MACHEN MACHEN“. Es ist egal, wenn du nicht weißt wo genau es hinführt, aber FANGE an und MACHE einfach mal was.

Ja GENAU!!! Also gesagt getan. Ich habe angefangen mir „30-Tage-Challenges“ zu setzen. Man kann schonmal eine Sache 30 Tage lang durchziehen. Falls nicht, würde das echt an meinem Ego kratzen. ;D Genau mit sowas schafft man sich die wichtigen Gewohnheiten und Rituale die man braucht um dauerhaft dranzubleiben. Aktuell habe ich zwei „30-Tage-Challenges“ am Laufen. Zum einen mache ich jeden Tag Yoga, weil ich einfach weiß, dass es meinen Körper gut tut, zum anderen will ich es schaffen, komplett auf Süßigkeiten zu verzichten. Keine Schoki mehr >__< Unmöglich? NEIN, ich schaffe das 🙂

Außerdem habe ich noch versucht  gewisse „Erfolgsgewohnheiten“ zu etablieren, wie es Christian Bischoff immer empfiehlt. Ich versuche mir nun täglich etwas vorzunehmen, was ich sonst NIEMALS getan hätte. Ich will keine solchen Tage mehr, an denen ich von der Arbeit nach Hause komme, mich auf die Couch lege und nicht mehr aufstehe. Ich will jeden Tag etwas machen, das MIR guttut. Wie oben schon erwähnt, hätte ich nur zwei Bewerbungen pro Woche geschrieben, wären echt viele Bewerbungen zusammengekommen auf die Zeit.

Ich setze mir jetzt jeden Tag ein Ziel, suche mir eine Aufgabe oder Herausforderung, die in an diesem Tag machen will und TUE es dann einfach.

Ich fühle mich seitdem so gut wie schon lange nicht mehr. Man kann auf einen längeren Zeitraum gesehen so viel in seinem Leben zum Positiven verändern, wenn man täglich nur eine kleine Sache tut. Wenn man nur eine kleine Sache verändert, kann man so viel erreichen.

Anstatt faul und lustlos auf der Couch rumzuliegen und meinen Tag irgendwie rumzukriegen, verbringe ich nun meine Nachmittage mit Yoga, interessanten Webinaren, Bewerbungen schreiben, Bloggen (YES YES YES), Shoppen (oh ja, auch das habe ich in den letzten Monaten echt schleifen lassen ;D), Meditation, Joggen und alles, worauf ich sonst noch so Lust habe 🙂

Ich kann es nur jedem empfehlen, der sich ebenfalls so fühlt, als ob man nur noch auf Autopilot läuft.

  1. Etabliere 30-Tages-Challanges: Was willst du schon länger mal in Angriff nehmen, aber bekommst deinen Allerwertesten nicht von der Couch hoch? TU es 30 Tage lang. 30 Tage schafft jeder!
  2. Etabliere kleine Erfolgsgewohnheiten. (z. B. Treppe statt Lift, Wasser statt Cola, Yoga statt Extremcouching, Dankbarkeitsminute, Morgenroutine, jeden Tag eine Podcastfolge hören usw.)
  3. Halte deine Erfolge fest. Schreibe dir jeden Abend auf, was du an dem Tag erreicht hast und was du an dem kommenden Tag erreichen willst. Ich bin immer mehr motiviert, wenn ich meine Fortschritte festhalte.

Fangt einfach an und MACHT einfach was. 🙂 Ich hoffe, dass ich in 5 Monaten wieder hier berichten kann, und dass mein Leben endlich so wild&wunderbar ist, wie ich es mir wünsche.

 

Bleibt wild&wunderbar,

Julia

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